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Architektur

Jugendstil architektur

Jugendstil architektur

Die “Art noveau” – eine einzigartige Epoche der Architektur

Art noveau stammt aus dem Französischen und bezeichnet eine Epoche der Architektur, Kunst und Kultur, die in Deutschland vor allem unter ihrem eingebürgerten Namen bekannt ist: Der Jugendstil.  Zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert war die Hochzeit der Jugendstil Architektur sowie des Jugendstil Schmuck, der damals von vielen Juwelieren angefertigt wurde. Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick in diese so bedeutende Epoche, die uns noch heute viele Vermächtnisse in Form von prächtigen Häusern, Schmuck-Ensembles und Co hinterlassen hat. Besuche HeartforArt.

Was macht die “Art noveau” aus?

Das markanteste Element dieses Stils sind die reichhaltigen Ornamente und die verspielten Dekorationen, die bei einem Gebäude dieses Stils überall zu finden sind. Runde geschwungene Linien verzieren Wände, Fassaden, Säulen und Fenster, dabei fiel die Bedeutung symmetrischer Formen weit zurück. Die bisherigen Konventionen bezüglich der Vorgaben für die Gestaltung der Gebäude sollten aufgegeben werden, um wieder mehr Luft für künstlerische Ausgestaltung und Freiheit zu haben.  In den vorherigen Jahrzehnten war man noch mehr an direkte, gerade Linien gebunden, symmetrische Formen und gleichmäßige dekorative Elemente waren sehr beliebt. 

Die Beschaffenheit der damaligen Architektur

Jugendstil Architektur ist – wie Jugendstil Schmuck – leicht auszumachen und in Bezug auf die Epoche gut bestimmbar. Häuser wurden mit dem Fokus auf möglichst viel Einzigartigkeit errichtet, keins sollte dem anderen völlig gleichen. So sollte jeder ein eigenes Stück Individualität erhalten, das die künstlerische Freiheit wiederspiegelte.  Das Handwerk erfuhr in der Epoche des Jugendstils einen neuen Aufschwung: Obwohl bereits industrielle Massenanfertigung von Möbeln, Türrahmen und Co möglich war, bevorzugten Anhänger des Jugendstiles handgearbeitete Stücke. Hohe Qualität und einzigartige Merkmale standen im Mittelpunkt. Gerne wurden auch Stuck und Putz verwendet: Besonders in den noch erhaltenen Villen der Großstädte, die vor etwa 120 Jahren im Jugendstil erbaut wurden, ist die große Bedeutung der Dekoration gut erkennbar. Im Inneren wurde die klassische Raumgestaltung aufgebrochen: Zwar sollte die Einteilung funktional und praktisch sein, mit alten und traditionellen Konventionen wollte man jedoch brechen. 

Schmuckstücke dieser Epoche

Der Jugendstil Schmuck war in puncto Dekoration, Verzierung und Ausarbeitung der Architektur und der Kunst sehr ähnlich. Typisch für solche Schmuckstücke sind zum Beispiel fein ziselierte Ohrringe, die Beeren gleichen, filigrane Halsketten mit unregelmäßigen Süßwasserperlen oder Armreife, die an verschlungene Pflanzen erinnern und ungleichmäßig mit Steinen besetzt sind.  Heute ist dieser Schmuck äußerst wertvoll. Zu dem historischen Wert und dem Materialwert (viele Stücke des Jugendstils sind aus hochwertigen Materialien gefertigt worden) auch der Wert der mühevollen Handarbeit dazukommt.

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