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Autos und Motorräder

Der Sattelzug vom Nachbarn

Ich beobachte gerne das Vorgehen und Treiben in dem neben unserem Haus liegenden kleinen Unternehmen. Es ist ein mittelständisches Kleinunternehmen das schon seit vielen Jahrzehnten im Besitz der gleichen Familie ist. Früher, als wir noch Kinder waren, sind wir oft rüber und haben in den Örtlichkeiten verstecken gespielt, bis das uns jemand sah und uns weg schickte. Vielleicht haben sie mittlerweile so um die 50 Mitarbeiter, die meisten sind auch schon lange dabei. Man kennt bald jedes Auto das immer zum Schichtwechsel auf die Parkplätze fährt. Zu schwierigeren Zeiten, als die Finanzkrise 2008 anbrach, war sehr viel Kurzarbeit angesagt, das hatte man richtig gemerkt. Es war viel ruhiger als sonst. Gut dass diese Zeit gut überstanden ist. Der Chef hat sich mit seinem Unternehmen wacker gehalten und ich bin stolz auf ihn. Er ist ja in meinem Alter, wir sind zusammen aufgewachsen. Aber ich habe mich dazu entschlossen, woanders einen Job zu suchen. Ich habe es auch nicht weit weg zur Arbeit, ungefähr nur 10 Minuten mit dem Auto. Bei schönem Wetter fahre ich gerne mit dem Fahrrad, das ist herrlich. Auch wenn es sich für andere nach reiner Quälerei anhört, selbst früh um halb sechs tut die frische Sommerluft unheimlich gut und belebt einen. So kommt man schön wach am Arbeitsplatz an. Mittags das Heimfahren ist natürlich umso toller. Feierabend ist halt immer das Schönste!

Neue Sattelzüge in kommen an

Jetzt habe ich mitbekommen, dass mein Nachbar das Geschäft erweitert und mit einer anderen Firma aus der Region fusioniert. Die genauen Hintergrundinformationen habe ich dazu nicht. Auf jeden Fall muss er sich nun was überlegen. Wahrscheinlich ist eine Zweigstelle ganz in der Nähe geplant. Das bedeutet viel mehr Arbeitsplätze. Ich habe ganz schönen Respekt vor diesem Unterfangen. Keiner hätte auch nur ansatzweise damit gerechnet.

Neuerdings noch viel mehr Betrieb

Viele Sattelzüge in tollsten Variationen und Ausrichtungen fahren nun tagtäglich viel häufiger bei uns vorbei. Ich sehe ihnen gerne zu. Früher habe ich eine zeitlang darüber nachgedacht, Lkw- Fahrer zu werden. Gut dass unser Haus ein wenig zurückversetzt liegt, vom direkten Firmenlärm bekommen wir nur anteilig was mit. Das ist auch sehr gut so.  Es ist wohl ein riesengroßes Projekt meines früheren Schulkollegen und Sandkastenfreundes. Er führt die Firma mit seinem Bruder und Onkel, man wünscht ihnen auf jeden Fall das Allerbeste und gutes Gelingen! Die ganze Familie ist mit involviert, aber es sieht wohl sehr gut aus.

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